Konzeptreihe Teil 2: Die Fröbelpädagogik

Ein altes Konzept topaktuell!

Friedrich Fröbel gründete in Deutschland den ersten Kindergarten. Er legte somit den Grundstein für die Kinderbetreuung und die Weiterentwicklung verschiedenster Einrichtungen nach unterschiedlichsten Konzepten. Interessanterweise ist es genau sein Gedankengut, was heutzutage immer mehr Anklang findet. Die Zahl der Einrichtungen, die in Anlehnung an die Fröbel-Pädagogik arbeiten, steigt an.

Warum ist das so?

Friedrich Fröbel war seiner Zeit offenbar gedanklich weit voraus. Er war der erste, der Kinder als eigenständige, wachsende, gedeihende Wesen betrachtete. Neben der üblichen, bloßen Betreuung erkannte er die Notwendigkeit der Bildung und Erziehung in den ersten Lebensjahren der Kinder. Während zur damaligen Zeit kaum einer dieser Entwicklungsphase des Menschen eine Bedeutung zukommen ließ, erklärte Fröbel ganz klar, dass es gerade diese ersten Jahre des Menschen seien, die besonders prägend sind.

Somit ist das Bild vom Kind bei Fröbel der ausschlaggebende Gedanke, auf dem alles beruht:

Das Kind ist Teil der Natur. Es wächst heran, wie aus einem Samen eine Blume wächst. Außerdem ist das Kind von Natur aus positiv und neugierig.

Es möchte seine Umwelt begreifen, tritt mit ihr in den Kontakt und möchte selbst etwas tun.

Auf dieser Grundlage kann man dahingehend aufbauen, dass man den Kindern eine Umgebung (räumlich, personell und mit geeignetem Material) schafft, in der sie ihre Neugierde ausleben können und ihre Interessen finden können. Diese freie Interessensfindung wiederum hilft dabei die Kinder zu eigenständigen Individuen heranwachsen zu lassen. Erziehung sollte somit nachgehend und nicht vorschreibend sein. Fröbel sagt dazu:„BEI DER ERZIEHUNG MUSS MAN ETWAS AUS DEM MENSCHEN HERAUSBRINGEN UND NICHT IN IHN HINEIN.“

So entsteht für die Erzieher*innen ein ganz anderes Tätigkeitsfeld.

Die Frage, die sie sich stellen müssen, ist in der Fröbelpädagogik nicht: „Wie kann ich dem Kind dieses oder jenes beibringen?“ Vielmehr geht es darum sich zu fragen: „Wie kann ich eine Umgebung schaffen, die für das Kind so anregend ist, dass es in der Lage ist, im freien Spiel durch das spielen bestimmte Dinge selbst zu erlernen?“ Jegliches Tun sollte mit der Fragestellung im Hinterkopf stattfinden.

Das Freie Spiel stellt also einen sehr zentralen Punkt der Fröbel-Pädagogik dar, da es sich hervorragend zur Interessensfindung und zum freien Lernen in allen Bereichen eignet.

Dabei sind die Kinder nicht sich selbst überlassen. Vielmehr wird ihnen eben durch das pädagogische Arbeiten geholfen sich selbst zu entwickeln.

Dadurch steht diese Pädagogik für Freiheit und Individualität, weshalb sich der gerade absolut aktuelle Begriff: Partizipation in der Fröbelpädagogik wiederfindet.

Gerade deshalb ist dieses Konzept heutzutage (wieder) so gefragt.

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Von Manuela

Manuela kann als Erzieherin sehr gut mit Kindern, aber auch mit Texten.

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