Muttertag – und wir sagen danke!

Erzieher*innen sagen ,,Danke!“

Ihr lieben Mütter da draußen. Am Sonntag ist euer großer Tag: Muttertag.

Und während auch dieser Tag bei uns Erzieher*innen oftmals einfach mit Stress verbunden ist… (schließlich müssen bis dahin noch fleißig Geschenke mit vielen, vielen Kindern wie am Fließband produziert werden) so ist es doch eigentlich ein Tag, an dem man sich mal darauf besinnen sollte, was die Mütter heutzutage alles leisten.

Denn wir bekommen die Kinder nur gebracht. Kinder, die sich in der Kita meist ganz anders geben, als sie eigentlich sind. Was hinter den Kulissen nämlich wirklich abgeht, bleibt uns verwehrt. Gott sei Dank. Denn das ist sicherlich nicht so schön und meist sind es die Mütter, die ganz schön viel leisten, noch bevor der KiTa-Tag überhaupt gestartet hat. Wir sehen nur das fertige Kind und wundern uns vielleicht sogar manchmal über etwas Zahnpasta im Gesicht, oder ein Loch in den Socken, aber was da schon alles morgens gelaufen ist und was die Mutter da schon geleistet hat, blenden wir als Erzieher*innen oft völlig aus.

Und überhaupt… Ihr macht einen klasse Job. Jede von euch! Ihr gebt immer das Beste und wollt immer das Beste für euer Kind. Ihr leistet allein mit diesem Kind einen 24- Stunden Job – unbezahlt und ohne Urlaub, versteht sich. Viele arbeiten noch nebenher in einem „echten“ Job. Dazu der Mann, der Haushalt, das Leben.

Das ist nicht immer leicht. Ihr opfert euch auf. Für eure Kinder. Und das ist wichtig. Das tut man so, als Mutter, ganz ohne zu jammern. Aus Liebe.

Aber da ist einfach mal notwendig … DANKE zu sagen.

Gerade in der heutigen Gesellschaft, wird es immer schwieriger Mutter zu sein.

Man kann es gar nicht richtig machen: Gehst du früh nach der Geburt wieder arbeiten, bist du eine Rabenmutter, weil du dein Kind zu früh in die Betreuung gibst. Gehst du erst nach einigen Jahren wieder arbeiten, betiteln sie dich als „faul“ und schlechtes Vorbild für die Kinder. Gibst du dein Kind in die Betreuung, ist es falsch, weil du offenbar zu faul bist, dich selbst um dein Kind zu kümmern.  („Dafür hättest du keine Kinder kriegen brauchen“… der klassische Satz) Gibst du dein Kind in keine Betreuung, um dich selbst zu kümmern ist dies, natürlich, auch falsch. Dann bist du nämlich schuld, dass dein Kind ein sozialer Krüppel wird. Du verbietest ihm schließlich jegliche sozialen Kontakte. Auch der Grat zwischen Helikoptermutter und Vernachlässigung ist so schmal, dass du es nicht richtig machen kannst. Und diese Liste ist endlos. Die Gesellschaft macht es euch unglaublich schwer. Warum das so ist, weiß ich nicht!

Was ich aber weiß: Vergesst die Gesellschaft! Macht so weiter wie bisher… denn jeder gibt sein bestes und jeder hat damit ein ganz ganz dickes Danke verdient.

Danke für die Liebe zu deinem Kind!

Danke für das Muttersein, auch wenn es noch so schwer ist!

Und danke, dass ihr dazu beitragt, dass es Kinder auf der Erde gibt, denn jedes einzelne Kind macht diese Welt ein bisschen besser.

Von Manuela

Manuela kann als Erzieherin sehr gut mit Kindern, aber auch mit Texten.

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