Krankheiten in der KiTa: Keuchhusten

Wann ist ein Husten kein normaler Husten mehr?

Was ist Keuchhusten?

Charakteristisch für die Erkrankung sind krampfhafte Hustenanfälle, bei denen die Erkrankten sehr stark und stoßweise husten müssen. Diese Anfälle treten in kurzen Abständen auf. Im Anschluss an diese starken Hustenanfälle atmen die Betroffenen mit einem keuchenden Geräusch wieder ein, bis sich ihr Körper beruhigt – dies gibt der Krankheit auch ihren Namen. Oft kommt es während oder nach einer Hustenattacke auch zu Erbrechen.

In allen Fällen ist eine Impfung gegen Keuchhusten ratsam. Da nur eine rechtzeitige Impfung wirksam vor einer Keuchhusten-Erkrankung schützen kann, sollten Säugling die erste Impfdosis bereits im Alter von 2 Monaten bekommen, welche bis zum Ende des ersten Lebensjahres aufgefrischt werden muss. Neugeborene und Säuglinge sind vor allem gefährdet, da sie während den Anfällen tödlich verlaufende Atemstillstände erleiden können.

Wie zeigt sich Keuchhusten bei Kindern?

Da sich die ersten Symptome kaum von denen einer einfachen Erkältung unterscheiden, bemerken Eltern anfangs nicht, wenn sich ihr Kind mit Keuchhusten infiziert hat. Die Keuchhusten-Infektion gliedert sich in drei Abschnitte, welche jeweils andere Symptome mit sich bringen:

1. Erkältungsphase: Mit Symptomen wie Husten, Niesen und Halsschmerzen wird in diesem Stadium meist von einer normalen Erkältung ausgegangen. Manchmal kommt leichtes Fieber hinzu. Diese Phase erstreckt sich über ein bis zwei Wochen. Die Betroffenen sind schon jetzt hochansteckend.

2. Anfallstadium: Diese Phase der Erkrankung kann bis zu sechs Wochen andauern. Die Symptome des Keuchhustens treten vor allem nachts auf. Hier kommt es zu krampfartigen Hustenanfällen bis hin zu Atemnot. Einer dieser Anfälle dauert meist mehrere Minuten und kann sich bis zu 50mal am Tag (und in der Nacht) wiederholen. Kinder leiden hier zudem häufig an Muskelkater, Bauch- und Kopfschmerzen. Häufig ist auch Appetitlosigkeit ein Symptom dieser Phase.

3. Erholungsstadium: Die Zahl der Anfälle reduziert sich in diesen folgenden zwei bis vier Wochen. Die Anfälle werden schwächer. Die Betroffenen sind nun nicht mehr ansteckend. Ohne ärztliche Behandlung kann diese dritte Phase allerdings auch bis zu zehn Wochen andauern.

Was ist der Auslöser für Keuchhusten?           

Die Übertragung der Erreger erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Diese Erreger bilden Giftstoffe, welche die Schleimhäute der Luftwege schädigen. Dadurch entsteht das für Keuchhusten charakteristische Keuchen beim tiefen Luftholen.

Wie lange ist Keuchhusten ansteckend?

Jemand, der sich mit Keuchhusten infiziert hat, ist ansteckend, sobald sich erste Beschwerden zeigen. Dies kann sieben bis 20 Tage dauern. Bis zu sechs Wochen ist der Betroffene nun ansteckend. Hier kann Antibiotikum entgegenwirken: Bei rechtzeitiger Therapie verkürzt eine antibiotische Behandlung diese lange Ansteckungszeit: Bereits fünf Tage nach der Einleitung einer antibiotischen Therapie kann man andere Menschen nicht mehr mit den Keuchhusten-Erregern infizieren. 

Wie wird man den Keuchhusten wieder los?

Meistens heilt der Keuchhusten selbstständig wieder aus. Allerdings sollte vor allem bei Kleinkindern ärztlicher Rat hinzugezogen werden. Erkrankt ein Säugling an Keuchhusten, sollte dieser stets stationär im Krankenhaus behandelt werden, da diese Krankheit in einem solche jungen Alter lebensbedrohlich sein kann.

Wie soll die KiTa hier vorgehen?

Fällt in der KiTa ein Kind mit andauernden Hustenanfällen auf, sollten die Eltern auf eine eventuelle Infektion mit Keuchhusten hingewiesen werden. Bewahrheitet sich der Verdacht bei einem ärztlichen Gespräch, kann das Kind die KiTa nach 3 Wochen wieder besuchen. Wird eine antibiotische Behandlung durchgeführt, darf das Kind die KiTa bereits nach fünf Tagen wieder besuchen.

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