Erzieher Jobs in Düsseldorf und Umgebung

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Erzieher Jobs in Düsseldorf – Stellenangebote suchen und finden

In Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf zeigt der kindgerechte Personalschlüssel, dass viel für den Kita-Bereich getan wird. Trotzdem fehlen etwa 2.000 Betreuungsplätze für Krippen- und Kindergartenkinder und die Stadt braucht für 2019 etwa 200 neue Vollzeit-Erzieher. Genug offene Stellen für interessierte Bewerber also. Ähnlich sieht es im gesamten Bundesland aus: Es fehlen etwa 100.000 Vollzeit-Erzieher in NRW, um eine qualitätsvolle Betreuung zu gewährleisten. Guter Betreuungsschlüssel trotz offenen Stellenangeboten Mit ihrem Ländermonitor bewertet die Bertelsmann Stiftung regelmäßig die Qualität deutscher Kitas. Was den Personalschlüssel angeht, kann sich das Ergebnis von Düsseldorf sehen lassen: 3,7 Kinder unter 3 Jahren werden von einem Erzieher betreut, bei den über 3 Jahre alten Kindern kommen 8,2 Kinder auf eine Fachperson. Empfohlen wird von der Bertelsmann Stiftung ein Richtwert von 1 : 3 für Krippengruppen und 1 : 7,5 für Kindergartengruppen. In ganz NRW liegt der Schlüssel im Durchschnitt bei 1 : 3,8 bzw. 1 : 9. Nicht berücksichtigt wird bei dieser Aufschlüsselung jedoch, dass es in Düsseldorf viele altersgemischte Gruppen gibt.

Erzieher-Stelle in Düsseldorf finden

Wer sich nach einem Jobangebot für Erzieher in Düsseldorf umsieht, kann entweder die Stellenanzeigen [Link] durchgehen oder sich initiativ bewerben. Welche Einrichtung am besten passt, sollten Bewerber vorher genau prüfen. Deshalb hilft der Düsseldorfer Kita-Navigator nicht nur Eltern weiter: In der Suchfunktion können die bevorzugten Stadtteile (von der Altstadt bis zu Wittlaer) ausgewählt werden – darüber hinaus die Öffnungszeiten, Schwerpunkte, Träger etc. Düsseldorf lockt Erzieher-Nachwuchs Stadtdirektor Burkhard Hintzsche betonte, dass für 2019 die Stadt vor allem in den Bereich Kinder und Jugend investiere, nämlich 563 Millionen Euro (2018 waren es 38 Millionen weniger) – für Kitas sind davon 303 Millionen veranschlagt. Doch mit Geld allein lässt sich der Erzieher-Mangel nicht ausgleichen. Neue Kitas zu bauen dauert nicht so lang, wie neue Erzieher auszubilden. So fehlten beispielsweise der Kita „Sauseschritt“ unter Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Lierenfeld bereits zu Eröffnung die nötigen Erzieher, um alle Gruppen zu besetzen. Als Lösung für die Erzieher-Not fasst die Stadt Zusatz-Prämien für Fachkräfte ins Auge und schnappt den freien Trägern dadurch eventuell die Bewerber weg. Aber auch neuen günstigen Wohnraum für Erzieher-Auszubildende zu schaffen ist im Gespräch. Erzieher-Stellen durch Springer füllen Was spricht gegen Springer und Praktikanten? Auch das Düsseldorfer Jugendamt behilft sich zum Teil mit Springern, wenn akuter Personalmangel herrscht. Jedoch wird das von anderen Mitarbeitern und Eltern genauso kritisch gesehen wie der Einsatz von zu vielen (Jahres-)Praktikanten. Denn: Für eine qualitativ hochwertige Betreuung der Kinder sind Verlässlichkeit und Kontinuität entscheidend. Bei zu starkem Personalwechsel leiden die Kleinen, denn sie können nur schwer feste Bindungen aufbauen. Das ist gerade für Krippenkinder problematisch, die ohnehin anhänglicher sind und mehr Zuwendung (nicht nur in der Eingewöhnungszeit) brauchen. Lösung durch Tageseltern? Wie behelfen sich Düsseldorfer Eltern – gerade, wenn die begehrten Plätze für unter 3-Jährige fehlen. In Düsseldorf gibt es über 1.100 registrierte Tagesmütter und -väter, die einen gewissen Ausgleich schaffen. Insgesamt sind von den Kindern unter 3 Jahren etwa 3.000 Kinder in der Obhut von Tageseltern - ca. 9.000 werden insgesamt betreut. Die Vermittlung von Tagesmüttern und -väter läuft in Düsseldorf u.a. über den Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM). Aber auf lange Sicht, hilft auch ihr Engagement kaum gegen den Erzieher-Mangel. Dort kann man sich bei Interesse auch als Tagespflegeperson für unter 3-Jährige melden.

Erzieher-Jobs in NRW

Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen 9.943 Kitas, 110.440 Erzieher und ca. 90.900 Kinder unter 3 Jahren sowie rund 490.400 Kinder über 3 Jahre. Doch das reicht noch nicht. Da es im Bundesland seit 2013 einen Rechtsanspruch für Kitaplätze bereits für 1- und 2-Jährige gibt, muss auch der Kita-Ausbau vorangetrieben werden. Der Engpass wird verschärft, durch die steigende Geburtenrate und die Aussicht, dass zahlreiche ältere Erzieher demnächst in Rente gehen. Laut Ländermonitor braucht es 874 Millionen Euro pro Jahr für den Qualitätsausbau der Kitas in NRW: 427 Millionen allein für die Sicherung eines kindgerechten Personalschlüssels. Der Bund sollte sich nach Empfehlung der Bertelsmann Stiftung mit 402 Millionen beteiligen. Was passiert bei Erzieher-Mangel? Fehlen die Fachkräfte in Düsseldorf muss das Beteuungsangebot der einzelnen Kitas eventuell eingeschränkt werden: Notgruppen werden gebildet, die Öffnungszeiten verkürzt, manche Gruppe wird sogar ganz geschlossen. Hart erwischt hat es zum Beispiel die Kita in der Sankt-Franziskus-Straße, weshalb sich der Elternbeirat vehement für eine Verbesserung einsetzte. Ihr Vorwurf: Selbst wenn die Statistik noch stimmt, kann es in einzelnen Einrichtungen zu unzumutbaren Zuständen kommen – vor allem in der Winterzeit zur Krankheits-Hochsaison. Eine Zeit der Anspannung für Kinder, Eltern und vor allem für die übrigen Erzieher, die den Mangel oft durch Überstunden auffangen müssen – was den Beruf für den Nachwuchs nicht unbedingt attraktiver macht. Zudem werden gerade die besonderen Angebote wie Schwimmkurse, Musikschule oder andere Förderprogramme reduziert, wenn nicht genug Fachkräfte da sind.