21. Januar – Weltknuddeltag 2023! 

Nächsten Samstag ist es wieder soweit: In diesem Jahr steht uns am 21. Januar zum 37. Mal einer der wohl kuriosesten Feiertage bevor!

Der Weltknuddeltag!

Doch was hat es mit diesem seltsamen Tag auf sich?

Bestimmt fragt ihr euch nun wieso dieser Feiertag ausgerechnet auf den 21. Januar fällt. Und bevor ihr euch einreden könnt, dass dies gar keinen Sinn macht und wohl willkürlich ausgesucht sein muss, wollen wir euch stoppen: Das Datum des Weltknuddeltages ist sehr wohl sinnvoll gewählt!

Versetzt euch doch mal in folgendes Szenario: Vor 4 Wochen haben wir Weihnachten, das Fest der Liebe, hinter uns gelassen. Und was steht in weiteren 4 Wochen auf dem Kalender? Richtig. Der Valentinstag. Die beiden Erfinder des Weltknuddeltages („National Hugging Day“) Adam Olis und Kevin Zaborney wählten für den Tag genau die Mitte dieser beiden Liebesfeste. Denn wohl keine Zeit ist trister und einsamer als die Winterwochen nach Weihnachten und Neujahr.

Was ist der Sinn des Weltknuddeltages?

Der Weltknuddeltag soll uns am 21. Januar ins Gewissen rufen, dass es wichtig ist, uns und unseren Mitmenschen Gefühle und Zuneigung zu zeigen. Somit ruft er in den kältesten Wochen des Jahres dazu auf, ein wenig (Herzens-)Wärme in die Welt zu bringen. Zeigt euren Familien, Freunden, Nachbarn und Kollegen in diesem Jahr doch auch ein wenig extra Zärtlichkeit und umarmt sie zu dieser schönen Aktion!

Wie ist der Tag entstanden?

Vor 37 Jahren, nämlich am 21. Januar 1986, haben die zwei Amerikaner Adam Olis und Kevin Zaborney den „National Hugging Day“ (auch: „National Hug Day“) zum ersten Mal gefeiert. Ihre Idee stoß auf große Beliebtheit: Der Weltknuddeltag wird mittlerweile nicht nur in den USA, sondern auch in Australien, England, Russland, Polen, Kanada und in Deutschland zelebriert! Welch‘ schöne Tradition!

Nicht nur nett, sondern auch gesund! 😉

Vor 10 Jahren gab das Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien anlässlich des Weltknuddeltages 2013 bekannt, dass Knuddeln und Kuscheln nicht nur schön, sondern auch gesund sind!

So hilft eine enge Umarmung, Kuschel- oder Krauleinheit dabei, Stress abzubauen und Ängste zu verringern. Aber nicht nur das: Auch das Immunsystem kann gestärkt und der Blutdruck gesenkt werden – und man kann sich besser konzentrieren!

Woran liegt das?

Die Antwort ist einfach: Unser Körper schüttet beim Kuscheln das Hormon Oxytocin aus. Der, auch als „Kuschelhormon“ oder „Bindungshormon“ bekannte Stoff, wird im Gehirn freigesetzt, wenn uns jemand streichelt, kuschelt oder küsst. Aber nicht nur das: Den Namen des „Bindungshormons“ bekam der Stoff dadurch, dass er vor allem von Müttern bei der Entbindung und während der Stillzeit ausgestoßen wird. Auf diese Weise erhöht sich nämlich die Bindung zwischen Mutter und Kind auf natürlichem Wege!

Doch psssst! Nicht nur Mütter stoßen diese Hormone aus: Auch Liebespaare weisen erhöhte Oxytocin-Spiegel in ihren Körpern auf. Also kuschelt, was das Zeug hält!

Kuscheln geht nur, wenn beide es wollen!

Knuddeln ist eine der schönsten Aktivitäten auf der Welt – vor allem am Weltknuddeltag am 21. Januar! Doch hier ist vor allem Taktgefühl geboten! Lassen sich eure Freunde und Familie einerseits sehr leicht auf eure körperlichen Annäherungsversuche ein, könnt ihr bei Nachbarn oder Kollegen eher auf Unmut stoßen. Daher gilt, wie vor jeder anderen körperlichen Zuwendung auch: Einverständnis ist der Schlüssel!

Nur 1 von 365 Tagen

Doch auch wenn nur am 21. Januar der offizielle Weltknuddeltag stattfindet, heißt das nicht, dass ihr die Zärtlichkeiten und Gefühle voreinander bis zum nächsten Jahr verbergen müsst. Das sollt ihr auch gar nicht! Nehmt den Weltknuddeltag doch einfach als Anlass dafür, auch im Alltag wieder herzlicher zu sein und aufeinander zu achten. Mit einer schönen Umarmung schenkt ihr im kalten Alltag ein wenig Liebe – und was kann daran schon verkehrt sein!

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