Erzieher Jobs in Berlin und Umgebung

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Wir wünschen Dir jetzt schon viel Erfolg bei Deiner Suche nach einem Erzieher-Job.

Berlin
Evangelischer Kirchenkreisverband für Kindertageseinrichtungen Berlin Mitte-West Mehr Infos

Erzieher Jobs in Berlin – Stellenangebote leichter finden

Die Situation ist für Erzieher und Erzieherinnen in Berlin nicht leicht. Derzeit fehlen nicht nur 3.000 Kita-Plätze, sondern auch 1.000 Erzieher. Wo diese so schnell herkommen sollen, ist fraglich. Da auch viel Erzieher die Ausbildung abbrechen, wird sich die Situation so schnell nicht ändern. Aber Arbeit gibt es genug: Allein über 47.000 Kinder unter 3 Jahren und über 109.000 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren wollen von derzeit 29.000 Erziehern und Pädagogen betreut werden.

Es werden dringend Erzieher gesucht – überall in Berlin

Der Förderatlas der Stadt Berlin gliedert die Stadt in 10 Bereiche: Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Reinickendorf. Derzeit sieht es in ganz Berlin nicht gut aus. Überall fehlt es an Kita-Plätzen und Erziehern. Am meisten werden aber Kita-Plätze und Erzieher in Berlin Mitte, Pankow, Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Reinickendorf gesucht. Hier ist die Situation fast aussichtslos, überhaupt unterzukommen.

Vollzeit-Stelle oder Teilzeit-Stelle in Berlin?

Auch wenn man es sich gerne aussuchen möchte. Von den insgesamt 35.000 Stellen in Berliner Kitas sind nur über 13.000 Stellen Vollzeitstellen. Über 22.000 Stellen sind dagegen Teilzeitstellen. Das entspricht auch der Kita-Jobs.com Studie „Wie zufrieden sind Erzieher?“, die herausfand, dass die Balance zwischen Vollzeit-Stelle und Teilzeit-Stelle stark auseinander geht. In der repräsentativen Studie waren es 56 % Vollzeitstellen gegenüber 36 % Teilzeitstellen. Hierbei wurden aber nur die Erzieher berücksichtigt und nicht das Verwaltungspersonal. Über 2.000 Angestellte arbeiten in Berlin allein in der Verwaltung und Kita-Leitung.

Stellenangebote für Erzieher in Berlin zum Aussuchen

Für Erzieherinnen bedeutet das natürlich in erster Linie, dass sie sich die besten Kitas aussuchen können und mit Kusshand genommen werden. Dadurch ergibt sich aber wieder ein anderes Problem: Ständig wechseln Erzieher von einer Stelle zur nächsten. Die Auswahl ist einfach zu groß. Außerdem locken die Kitas bereits mit besonderen Vorzügen wie z. B. einen Firmenwagen. Wer will da schon nein sagen? Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie die Kitas in Berlin verteilt sind bzw. wo die Dichte am größten ist, geht am besten auf: http://www.kita-suche.berlin/ Hier kann man sogar die einzelnen rote Punkte anklicken und erfährt sofort, welche Kindertagesstätte bzw. welcher Träger sich dahinter verbirgt.

Konflikte sind in Kitas vorprogrammiert

Durch den ständigen Jobwechsel kommt aber auch Ärger auf. Vor allem zwischen den Erziehern. Ständig muss man einen neuen Kollegen einweisen. Es fehlt meist an Kollegen. Und die ganze Arbeit bleibt bei einem selbst liegen. Wer dann zu seiner Kita-Leitung geht und das Problem auf den Tisch bringt, erntet nur Schulterzucken. Es gibt halt keine Erzieher. Was will man machen? Dadurch wird aber Erziehernot auf den Schultern derer ausgetragen, die täglich den Job machen.

Weniger Pendeln durch Berlin

So manche Erzieherin fragt sich, warum sie noch lange durch Berlin pendeln soll, wenn es derzeit überall Stellenangebote für Erzieher gibt. Wer am Stadtrand wohnt, kann sich jetzt leicht eine Stelle als Erzieher in seiner Umgebung aussuchen.

Nur ein Viertel der Erzieher arbeitet bis zur Rente

In der repräsentativen Kita-Studie „Wie zufrieden sind Erzieher?“ von kita-jobs.com wurde festgestellt, dass nur 26 % aller Erzieher sich überhaupt vorstellen können, den Job bis ins Rentenalter zu machen. Das heißt aber, dass rund 74 % mit großer Wahrscheinlichkeit den Beruf als Erzieher vorzeitig abbrechen. Das kann aus den unterschiedlichsten Gründen seien: Manche Erzieher studieren noch einmal (z. B. Sozialpädagogik), einige Erzieherinnen werden schwanger und gründen selbst eine Familie, andere schwenken auf eine ganz andere Branche um. Für Berlin sind das sehr schlechte Nachrichten. In Berlin gibt es derzeit sowieso viel zu wenige Erzieher. Wenn viele von diesen vorher noch aufhören, wird sich die Situation um ein Vielfaches verschärfen. Auch die Möglichkeit, der Eltern, einen Kita-Platz gerichtlich einzuklagen, wird daran nichts ändern. Auf was will man klagen, wenn es das gar nicht gibt?

So viel Erzieher arbeiten in Berlin

In Berlin arbeiten gefühlt die meisten Erzieher Deutschlands. Doch das stimmt nicht ganz. Die Zahl der Tageseinrichtungen mit Kindern beträgt mittlerweile über 2.500 lt. XXX. Allein über 29.000 Pädagogen arbeiten in Berlin und inklusive Verwaltung sogar mehr als 35.000. Damit liegt Berlin mit der Anzahl der Erzieher im deutschen Mittelfeld. Die meisten Erzieher/innen arbeiten in Nordrhein-Westfalen (108.000). Die wenigsten Erzieher/innen arbeiten in Bremen (4.600).

Erzieher sind nicht nur Erzieher in Berlin

Von den rund 21.000 Erzieher Jobs in Berlin sind natürlich nicht alle ausgebildete Erzieherinnen. Ob Diplom-Sozialpädagoge, Diplom-Pädagoge/in, Diplom-Heilpädagoge/in, staatlich anerkannte/r Kindheitspädagoge/in, Heilpädagoge/in, Kinderpfleger/in oder Sozialassistent/in – es gibt zahlreiche Berufe, die dem des Erziehers ähnlich sind. Während viele Berufe wie Sozialassistent eher weniger vertreten sind, ist die größte Gruppe die der Sozialpädagogen und Pädagogen. Im Vergleich zu den ausgebildeten Erzieher ist dieser Anteil aber immer noch klein, da rund 83 % der Erzieherinnen eine Ausbildung zum Erzieher absolviert haben.

Erzieher-Stellen in Berlin bei öffentlichen und freien Trägern

Der Anteil der öffentlichen Träger in Berlin beträgt derzeit nur 11,9 % (lt. Ländermonitor der Bertelsmann Stiftung). Allein 88,1 % der Träger zählen zu den freien Trägern. Zu den größten öffentlichen Trägern zählen natürlich die evangelischen und katholischen Träger sowie die Arbeiterwohlfahrt. Auch die Anzahl der mittleren Kitas mit weniger als 45 Kindern beträgt rund 50 %. Große Kitas mit mehr als 70 Kindern sind aber auch nicht selten und betragen rund 31,4 %.

Der Personalschlüssel bei Kitas in Berlin

Lt. Bertelsmannstiftung beträgt der Personalschlüssel in Berliner Kindertageseinrichtungen 1:5,9 bei Krippen und 1:8,6 im Kindergarten. Damit ist dieser etwas über dem geforderten Durschnitt von 1: 3 bzw. 1:7,5. Die vertraglich vereinbarte Betreuungszeit liegt bei Krippenkindern unter 3 Jahren bei 63 % über 45 Wochenstunden. Im Kindergarten sind es dagegen nur 60 % über 45 Wochenstunden. Was bei dieser Statistik aber nicht miteingerechnet wurde ist, dass viele Eltern zwar einen Ganztagsplatz buchen, aber ihre Kinder oft Stunden vorher abholen. Das heißt: Auch wenn vertraglich vereinbart wurde, dass das Kind bis 17.00 Uhr betreut werden kann, holen viele Eltern ihre Sprößlinge schon um 15.00 Uhr ab.

Wo arbeiten die Erzieher in Berlin

In unserer repräsentativen deutschlandweiten Studie gaben die Erzieher an, dass rund 61 % der Pädagogen im Kindergarten arbeiten und nur 25 % in einer Krippe. Erst danach folgten der Hort mit 4 % und Kinder- und Jugendwohnheim mit 3 % sowie Schulen mit rund 2 %.